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Gute Haltungsbedingungen bei Papageien ...

Im Flug... sind oft die Grundlage für eine erfolgreiche Zucht und die Gesunderhaltung Ihrer Tiere.

Konische Sitzstangen verhindern Fußschäden, denn die Tiere laufen auf unterschiedlich starken Ästen und trainieren dadurch ihre Fußmuskulatur.

Die Papageien brauchen aber auch einige Dinge mit denen sie sich beschäftigen können: Seile, grobgliedrige rostfreie Ketten, Zweige zum Zernagen oder Wurzelstöcke die an Ketten aufgehängt werden.

Im FlugPapageien sind gesellige Tiere. Halten Sie deshalb zwei Vögel gemeinsam. Wenn Sie einen Papagei alleine halten, müssen Sie sich täglich mehrere Stunden mit ihm befassen.

Kaufen Sie nur Nachzuchten, dadurch bleibt dem Papagei die Quarantänezeit erspart. Außerdem gewöhnt sich der Vogel besser an die neue Heimat und an den Besitzer.

Im FlugBesprühen Sie den Vogel täglich mit einem feinen Nebel, z.B. aus einer Blumenspritze und achten Sie darauf, dass er keine Zugluft bekommt. Geben Sie dem Duschwasser (1 Liter) zwei Esslöffel Obstessig hinzu. Die darin enthaltenen Mineralien werden beim Putzen des Gefieders zwangsläufig dem Körper zugeführt.

Auch Stuben- und Volierenvögel sind ständig Gefahrenquellen ausgesetzt, die zu Verletzungen und Krankheiten führen können. Das oberste Gebot jeder Tierhaltung ist die Sauberkeit, wobei unter Einhaltung hygienischer Grundregeln bereits ein Höchstmaß an Krankheiten abgewendet werden können. Dennoch lassen sich Verletzungen oder Krankheiten nie ganz vermeiden.

Grundsätzlich sollten verletzte oder erkrankte Tiere tierärztlich versorgt werden. Bereits beim ersten Anzeichen einer Krankheit (aufgeplustertes Herumsitzen oder anormale Atmung) sollte man sofort einen Tierarzt aufsuchen!

Wir empfehlen die Tierärzte Dr. Marcellus Bürkle und Dr. Gerd Britsch. (www.ziervogel-exotenpraxis.de)

Der Halter ist aufgefordert das Beste aus seinen Haltungsbedingungen zu machen. Dazu benötigt man viel Einfühlungsvermögen, gestalterisches und künstlerisches Geschick, Ideenreichtum, Phantasie und eine gute Hand für Pflanzen.

Pflanzen werden nämlich oft bei der Haltung von Aras und Amazonen, sowie anderen Großpapageien außer acht gelassen.

Achten Sie darauf, keine für Papageien giftige Pflanzen in ihrer Reichweite zu haben!

Auch die Beleuchtung ist wichtig in den Zimmervolieren. Es muss ein UV-Anteil vorhanden sein, da Papageien nicht nur die vier Grundfarben sehen können, sondern auch zwischen zwei verschiedenen UV-Wellenlängen unterscheiden können.